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Je früher, desto besser

60 Prozent der Deutschen wissen, dass man mit der Pflegevorsorge zeitig beginnen sollte

Foto: djd | DFV Deutsche Familienversicherung | Peter Maszlen | Fotolia
Foto: djd | DFV Deutsche Familienversicherung | Peter Maszlen | Fotolia

Laut Statistischem Bundesamt wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 in Deutschland um fast 50 Prozent auf rund 3,4 Millionen Menschen ansteigen. Nur mit einer frühzeitigen privaten Pflegevorsorge kann die finanzielle Herausforderung dieses demografischen Wandels gemeistert werden. Mehr als 60 Prozent der Bundesbürger ist diese Notwendigkeit bereits bewusst, ergab eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der DFV Deutsche Familienversicherung AG.

Lücke zwischen Bewusstsein
und tatsächlicher Vorsorge


Vor allem die Einführung des staatlich geförderten "Pflege-Bahr" und die damit verbundene öffentliche Diskussion dürften zum Bewusstseinswandel beigetragen haben. Jüngere Menschen scheinen die "Botschaft" dabei besonders gut verstanden zu haben: Laut PKV-Verband ist der Anteil der Personen zwischen 25 und 35 Jahren beim Abschluss von Pflege-Bahr-Verträgen mit 40 Prozent bereits am größten.

"Dennoch klafft zwischen dem Bewusstsein für den Bedarf und der tatsächlichen Vorsorge noch immer eine große Lücke", betont DFV-Vorstand Philipp Vogel. Viele Bundesbürger hätten für das Risiko Pflegefall noch immer nicht vorgesorgt. Wie wichtig Pflegevorsorge ist, beweist auch der Barmer GEK Pflegereport: der durchschnittliche Anteil an Pflegekosten, der aus eigenem Einkommen und Vermögen gezahlt werden muss, wurde für Frauen zum Beispiel auf durchschnittlich fast 84.000 Euro beziffert. Dabei biete der Pflege-Bahr, so Vogel, gerade für junge Leute große Vorteile. Denn je jünger der Versicherte bei Vertragsabschluss sei, desto mehr Pflegeleistung erhalte er für den Mindestbeitrag von 15 Euro pro Monat.

Kombination mit ungefördertem Tarif wichtig

Philipp J. N. Vogel, 
Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung AG
Philipp J. N. Vogel, DFV-Vorstand

Eine umfassende Pflegevorsorge ist in den meisten Fällen aber nur durch die Kombination mit einem ungeförderten Ergänzungstarif möglich, betont Vogel. Hierdurch sichere man sich den staatlichen Zuschuss, könne die Versorgungslücke passgenau schließen und erhalte umfassendere Leistungen.

Pflege-Vorsorge-Angebote unter der Lupe

(djd). Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) nahm 2013 im Auftrag von "Focus Money" staatlich geförderte und ungeförderte Pflegetagegeldtarife sowie entsprechende Tarif-Kombinationen unter die Lupe. Spitzenplätze belegten dabei die Tarife der DFV Deutsche Familienversicherung AG. Im Gesamtergebnis staatlich geförderter Pflege-Bahr-Tarife und ungeförderter flexibler Tarife schnitt das Angebot der DFV mit der Bestnote 1,0 ab. Bei der Bewertung von Pflege-Kombitarifen war der Anbieter im Vergleich der Tarifmerkmale Testsieger. Unter www.dfv.ag gibt es mehr Informationen.

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Quelle: djd | DFV Deutsche Familienversicherung


 

Detlef Klemme
BLiCKpunkt Senioren | Klemme & von Treskow GbR 
Foto: © Kirsten Hötger
 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Paderborner Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter der
BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über 10 Jahren die
Fachredaktion im Medienverbund.
Im Januar 2012 wählten ihn die
Mitglieder des Verein Pflegeliga e.V. zum geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden.



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